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Besonders verletzliche Personen im Dublin-System: Das Beispiel Italien

©Fabio Hauser

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Kinder und Jugendliche auf der Flucht

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KINDER HABEN RECHTE

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Fall 303 10.09.2016

Trotz gescheitertem Versuch erachtet Migrationsamt Möglichkeit zur Wiedereingliederung im Herkunftsstaat als intakt
«Ermal» befindet sich seit 15 Jahren in der Schweiz, ist finanziell unabhängig, hat sich einen grossen Bekannten- und Freundeskreis aufgebaut und engagiert sich in gemeinnützigen Vereinen. 2013 beschliesst er ein Gesuch um Anerkennung als schwerwiegender persönlicher Härtefall gestützt auf Art. 30 Abs. 1 Bst. b AuG einzureichen, um seine Anwesenheit in der Schweiz - wo sich sein Lebensmittelpunkt unterdessen fraglos befindet - endlich zu regularisieren.
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Fall 301 03.06.2016

Die Schweizer Behörden zwingen einem Iraker die syrische Staatsangehörigkeit auf
Der in Syrien geborene «Nuri» verliess sein Heimatland in jungen Jahren und lebte bis zu seinem Asylgesuch im Irak. In der Schweiz wurde der Iraker als Flüchtling anerkannt. Aufgrund der Heirat mit einer Syrerin wurde ihm von den Schweizer Behörden gegen seinen Willen die syrische Nationalität aufgebrummt und der Flüchtlingsstatus entzogen.
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Fall 296 08.04.2016

Widerruf der Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung nach Sri Lanka
«Amal» reiste mit einem Visum zur Heiratsvorbereitung in die Schweiz ein und heiratete eine Schweizerin, woraufhin er eine Aufenthaltsbewilligung bekam. Er fühlte sich emotional und sexuell zu Frauen hingezogen, aber auch zu Männern. Nach knapp 3 Jahren haben sich die Ehepartner getrennt und «Amal» bekannte sich darauffolgend zu seiner Homosexualität. Auf Grund zu kurzer tatsächlich gelebter Ehe und angeblich fehlender Integration wurde die Aufenthaltsbewilligung von Amal widerrufen.
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Fall 295 05.04.2016

Wegweisung einer Mutter und ihren drei Töchtern nach Guinea trotz drohender Zwangsverheiratung und Beschneidung der Mädchen
Die schwangere «Sanou» flieht mit ihren beiden Töchtern aus Guinea um sie vor einer Genitalverstümmelung und Zwangsheirat zu schützen. In der Schweiz wird ihr Asylgesuch abgelehnt, mit der Begründung, dass in Guinea sowohl die Beschneidung als auch die Zwangsheirat gesetzlich verboten sind und der Staat gemäss Behörden somit genügend Schutz bietet.
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Position:   Newsarchiv

14.06.2017

Praktikumsstelle frei ab September!

Die SBAA sucht ab September eine/einen neue/n Praktikanten/in, Bewerbungen können bis zum 25. Juni elektronisch eingereicht werden.[mehr]


13.06.2017

Kommentar zum Ungarn-Grundsatzentscheid des BVGers

In einem Grundsatzurteil vom 09.06.2017 äusserte sich das Bundesverwaltungsgericht zum Thema Dublin-Überstellungen nach Ungarn.[mehr]


13.06.2017

"Schutzbedürftig" - Auch keine Lösung

Der Status der "Vorläufigen Aufnahme" soll abgeschafft werden. Dieses Vorhaben begrüsst die SBAA sehr. Das neue Label "schutzbedürftig" ist jedoch alles andere als sinnvoll.[mehr]


02.06.2017

Reiseverbot für Geflüchtete? - Ein Armutszeugnis für die Schweiz!

Der Nationalrat hat gestern zwei Motionen – eine der FDP und eine der SVP – angenommen, die ein generelles Reiseverbot für Geflüchtete und vorläufig Aufgenommene (F-Bewilligung) fordern. [mehr]


01.06.2017

Nationalrat sagt ja zur Ratifikation der Istanbul-Konvention!

Die SBAA begrüsst den wichtigen Schritt der Schweiz hin zu mehr Effektivität und Koordination in der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen, Kinder und Männer. Die SBAA setzte sich gemeinsam mit anderen NGOs erfolgreich für die Ratifikation der Istanbul-Konvention ein![mehr]


31.05.2017

EGMR urteilte gestern zu zwei Ausschaffungen von der Schweiz in den Sudan

In zwei Urteilen vom 30. Mai 2017 beschäftigte sich der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) mit den Fällen zweier asylsuchender Sudanesen in der Schweiz, deren Asylgesuche abgelehnt worden waren. Zu beurteilen war, ob eine Ausschaffung der Beschwerdeführer in den Sudan eine Verletzungen des Rechts auf Leben gemäss Art.2 der europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und des Verbots[mehr]


30.05.2017

"Es gibt heutzutage keine wissenschaftliche Methode, die erlauben würde, das Alter eines 15- bis 20-Jährigen genau zu bestimmen"

Die Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie (SGP) möchte die Ärzteschaft sowie die zuständigen eidgenössischen und kantonalen Behörden über die Problematik der Altersbestimmung bei jungen Migranten informieren.[mehr]


30.05.2017

Europarats Kommissar für Menschenrechte kritisiert Schweiz

Der Europarat veröffentlichte heute eine Medienmitteilung zur Haltung des Menschenrechtskommissars zur Situation in der Schweiz. Nils Muižnieks kritisierte insbesondere die Inhaftierung von Minderjährigen in den Transitzonen der Internationalen Schweizer Flughäfen.[mehr]


19.05.2017

Stossend: Zürich sieht keinen Handlungsbedarf bei der Regularisierung von Sans-Papiers

Der Zürcher Regierungsrat will keine Regularisierung nach dem Vorbild des Genfer Pilotprojekts "Opération-Papyrus" durchführen, obwohl schätzungsweise 28`000 Personen ohne geregelten Aufenhaltsstatus (sog. Sans-Papiers) in Zürich leben, arbeiten und zur Schule gehen. Von der Genfer Aktion können vor allem Familien mit schulpflichtigen Kindern profitieren, die seit acht Jahren in der Schweiz leben,[mehr]


18.05.2017

Neuer Fall zum Familiennachzug

Fall 314: Familiennachzug verweigert – Ehemann darf nicht einreisen, weil wegen Militärdienstpflicht keine gelebte Ehe bestand[mehr]


18.05.2017

"Das Härtefallrecht in der politischen Auseinandersetzung" - Neuer Fachbericht der Beobachtungsstellen

Der Bericht behandelt die Möglichkeit, Menschen ohne Anwesenheitsrecht in der Schweiz eine humanitäre Aufenthaltsbewilligung zu erteilen und die unterschiedliche Praxis in den Kantonen.[mehr]


17.05.2017

«Im Zweifel gegen den Ausländer»

Der Tagesanzeiger zieht Bilanz über die verschärfte Praxis der Zürcher die Sicherheitsdirektion und ihrem SP-Regierungsrat Mario Fehr. [mehr]


16.05.2017

SBAA begrüsst Entscheid des Bundesgerichts zur Familientrennung durch Dublin-Haft

Das Bundesgericht heisst die Beschwerde einer fünfköpfigen afghanischen Familie gut. Die Eltern wurden im Kanton Zug drei Wochen lang inhaftiert und deren Kinder fremdplatziert, um sicher zugehen, dass die Familie nach Norwegen ausgeschafft werden kann.[mehr]


05.04.2017

Newsletter SBAA 1/2017

Neben Neuigkeiten aus der SBAA Geschäftsstelle in Bern legen wir den Fokus auf die Entwicklungen der Schweizer Rechtsprechung in Bezug auf Asylsuchende aus Eritrea.[mehr]


07.02.2017

Bundesverwaltungsgericht stützt umstrittene Eritrea-Praxisverschärfung des SEM

Am 2. Februar veröffentlichte das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) das langerwartete Grundsatzurteil zur verschärften Asylpraxis des Staatssekretariats für Migration (SEM). Lesen Sie hier die umstrittensten Passagen des Urteils.[mehr]


17.01.2017

Eritrea im Fokus

Knapp 650 Beschwerden beim Bundesverwaltungsgericht hängig - Warten auf den Grundsatzentscheid[mehr]


06.11.2015

Gelebtes und vorbildliches zivilgesellschaftliches Engagement: Riace: Eine «Città Futura»

Seit über 15 Jahren bietet die kalabresische Gemeinde Riace im Rahmen des Projekts Città Futura Flüchtlingen Unterkunft und Arbeit. Im Gegenzug helfen die ImmigrantInnen bei der Olivenernte, hüten Kinder und pflegen ältere Menschen. Auf diese Weise entsteht eine Win-win-Situation, in der ImmigrantInnen Geld verdienen können und gleichzeitig das entvölkerte Dorf wiederbeleben. Mit seinem Projekt mö[mehr]


28.08.2015

Medienmitteilung zur Gründung der Plattform "Zivilgesellschaft in Asyl-Bundeszentren" ZiAB

Am Mittwoch wurde die Plattform "Zivilgesellschaft in Asyl-Bundeszentren" ZiAB in Bern gegründet. Die Plattform ist ein Netzwerk von Organisationen und im Asylbereich engagierten Einzelpersonen und bezweckt die Vernetzung dieser Personen und Organisationen in und um die entstehenden Bundeszentren. Die Plattform will so den Einbezug der Zivilbevölkerung stärken und eine konstruk[mehr]


23.07.2015

Neustrukturierung des Asylbereichs

Im Zuge der Neustrukturierung des Asylbereichs sollen die Asylverfahren beschleunigt und mehrheitlich in Zentren des Bundes durchgeführt werden. Das gesamte Verfahren soll künftig nur noch 140 Tage dauern, einschliesslich Beschwerdeverfahren. Die Asylsuchenden werden sich während dem ganzen Verfahren in dem Bundeszentrum aufhalten. Trotz des hohen Tempos und der kurzen Beschwerdefristen sollen die[mehr]


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