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04.10.2017 Von: EH

Neuer Fall auf der SBAA Falldatenbank

Fall 318 - Kanton erlaubt schutzlosem 9-jährigem Mädchen die Einreise zu seiner Mutter, doch das SEM verweigert die Zustimmung


«Makeda» liess auf der Flucht ihre neugeborene Tochter «Feven» bei ihrem damaligen Partner zurück. Dieser überliess kurz danach «Feven» einem Bekannten von ihm, der sich um sie kümmerte. Gleich nach ihrer Ankunft in der Schweiz machte sich «Makeda» auf die Suche nach ihrer Tochter, die sie erst mehrere Jahre später wiederfand. «Makeda» stellte in der Schweiz ein Asylgesuch und wurde vorläufig aufgenommen. Ihr erster Antrag auf ein humanitäres Visum für ihre Tochter wurde abgelehnt. Danach stellte sie ein Gesuch um Familiennachzug, welches das kantonale Migrationsamt aufgrund der besonders prekären Umstände guthiess, obwohl das Kriterium der Sozialhilfeunabhängigkeit noch nicht erfüllt war. Das SEM jedoch verweigerte seine Zustimmung und wies auf die Möglichkeit eines humanitären Visums hin. Daraufhin reichte «Makeda» einen zweiten Antrag auf ein humanitäres Visum ein, der gutgeheissen wurde.

 


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