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02.12.2013

«Choimaa» und «Badral» können endlich heiraten


Im Juli 2013 dokumentierte die SBAA den Fall 212 von «Choimaa» und «Badral», die sich über Freunde kennen und lieben lernten. Bald heirateten die beiden auf der mongolischen Botschaft in der Schweiz. Bis zur Heirat hielt sich «Choimaa» als Sans-Papiers in der Schweiz auf. «Badral» hat eine Aufenthaltsbewilligung B und erfüllte alle Kriterien für einen Familiennachzug, damit «Choimaa» mit ihm in der Schweiz leben konnte. Ihre Heirat wurde in der Schweiz jedoch nicht anerkannt und «Choimaa» musste ausreisen. Eine Rückkehr in die Mongolei ist für «Badral» jedoch nicht möglich.

Die SBAA freut sich über diese Nachricht. Zwar wurde das Gesuch um Familiennachzug aufgrund der Nichtanerkennung der Heirat nicht bewilligt, aber der Eventualantrag (Antrag auf eine Bewilligung zur Vorbereitung der Ehe) wurde gutgeheissen. Das Paar darf nun also in der Schweiz (erneut) heiraten und ein gemeinsames Leben beginnen.

Am 9. Dezember 2013 veröffentlicht die SBAA ihren nächsten Fachbericht „Heirat und Migration“. Die Geschichte von «Choimaa» und «Badral» und das Verbot der Eheschliessungen in ausländischen Vertretungen in der Schweiz, werden dort unter anderem auch thematisiert.


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