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10.04.2017 Von: EH

Die Kantonszuweisung nach dem Zufallsprinzip kann Integration erschweren

Der Bund und der Tagesanzeiger weisen auf eine Studie der Universität Lausanne hin, wonach Flüchtlinge mit Kenntnissen einer Schweizer Landessprache, die in die «richtige» Sprachregion zugewiesen werden, eine bis zu 20 Prozent höhere Chance haben, binnen zwei Jahren eine Arbeit zu finden.


Nach der derzeitigen Rechtslage werden Asylsuchende nach der Registrierung in einem der Empfangs- und Verfahrenszentren des Bundes nach dem Zufallsprinzip einem Kanton zugewiesen. So kommt es immer wieder vor, dass Personen, die eine der Schweizer Landessprachen beherrschen, einem Landesteil zugewiesen werden, wo eine andere Sprache gesprochen wird. Folglich müssen sie zuerst nochmals eine neue Sprache erlernen, bevor sie in den Arbeitsmarkt einsteigen können.

 

Diese hausgemachte Integrationserschwerung ist für keinen der beteiligten Akteure zielführend. Die SBAA unterstützt Forderungen, die eine bessere Berücksichtigung der Sprachkenntnisse von Asylsuchenden bei der Kantonszuteilung verlangen.

 

 

Der Bund, 09.04.2017, Camilla Alabor und Christoph Lenz: "Bund erschwert Arbeitsintegration von Asylsuchenden"

 

 

TagesAnzeiger, 10.04.2017, Camilla Alabor und Christoph Lenz: "Künstliche Sprachbarrieren für Flüchtlinge"


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