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20.12.2017 Von: EH

Neuer Fall auf der SBAA-Falldatenbank!

Fall 321 Wegen alten Schulden wird zukünftige Sozialhilfeabhängigkeit konstruiert und Familiennachzug verweigert


«Murat» stellte im April 2016 für seine Verlobte «Denise» einen Antrag auf Genehmigung einer Kurzaufenthaltsbewilligung zur Vorbereitung der Heirat. Im 2001 haben sie schon einmal geheiratet. Die Kinder aus dieser Ehe leben seit 2010 nach Gutheissung eines Familiennachzugs- gesuchs zusammen mit «Murat» in der Schweiz. Murat verfügt über ein geregeltes Einkommen und ist gut integriert. Die Kinder sind in Ausbildung. «Denise» kann eine Arbeitsstelle in der Schweiz antreten, sobald sie über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt. Das Migrationsamt machte jedoch Widerrufsgründe aufgrund einer möglichen zukünftigen Sozialhilfeabhängigkeit geltend, welche auf alten Schulden von «Murat» beruhten und verfügte, dass «Denise» den Ausgang des definitiven Urteils im Ausland abzuwarten hätte. Die Verfügung wurde vom zuständigen Kantonsgericht als nicht gerechtfertigt beurteilt und aufgehoben. «Denise» darf das Urteil bezüglich der Kurzaufenthaltsbewilligung in der Schweiz abwarten.

 

Lesen Sie hier den ganzen Fall


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