Über unsFalldokumentationenBerichteNewsarchivMedienUns unterstützenVolltextsuche
 

Position:   Newsarchiv

< Vorheriger Artikel
22.05.2018 Von: EH

Neuer Fall auf der SBAA Falldatenbank!

Fall 329: Jugendlicher lebt während 4 Jahren ohne geregelten Aufenthaltsstatus wegen behördlichen Fehlern und übertriebenem Formalismus


«Dalip» reiste im Rahmen eines Familiennachzuggesuchs in die Schweiz ein. Durch den Verzicht auf ein eigenes Asylverfahren machte er geltend, dass er in den Status seines Vaters «Prem» eingeschlossen werden möchte. Wegen des zeitgleichen Antrags des Vaters um Umwandlung der vorläufigen Aufnahme in eine B Bewilligung unterliess es das SEM den Fall an das zuständige kantonale Amt weiter zu leiten. Stattdessen prüfte es «Dalip’s» Asylgesuch. Erst als «Dalip» bereits volljährig war, nahm das SEM die Überstellung dank einer Beschwerde beim BVGer doch noch vor. Als die Wohnung von der kantonalen Behörde als zu klein angesehen wurde, waren weitere rechtliche Schritte notwendig. Nach vier Jahren wurde das Familiennachzugsgesuch endlich gutgeheissen.

 

  • Verfahrensfehler führen bei den Betroffenen oft zu ernsthaften Konsequenzen Wieso werden nicht Massnahmen getroffen, welche die negativen Auswirkungen von Verfahrensfehlern minimieren?


  • In komplexen Verfahren wie im Asyl- und Ausländerrecht, sind die GesuchstellerInnen auf die Richtigkeit und Transparenz von Informationen und Verfahrensschritte angewiesen. Wieso wurde der Beschwerdeführer im Glauben gelassen, dass alles seine Richtigkeit habe, obwohl er keine eigenen Asylgründe geltend gemacht hatte?

 

Lesen Sie hier den ganzen Fall


Über unsFalldokumentationenBerichteNewsarchivMedienUns unterstützenVolltextsuche