Platt­form ZiAB

Die Platt­form «Zivil­ge­sell­schaft in Asyl-Bun­des­zen­tren» (ZiAB) ver­netzt zivil­ge­sell­schaft­li­che Akteur:innen rund um die Bun­des­asyl­zen­tren und stärkt den Aus­tausch zwi­schen Frei­wil­li­gen, Fach­stel­len und Orga­ni­sa­tio­nen. Mit dem Ziel «Aus­tausch statt Iso­la­ti­on» setzt sich die ZiAB dafür ein, dass zivil­ge­sell­schaft­li­ches Enga­ge­ment in und um die Zen­tren mög­lich bleibt und unter guten Rah­men­be­din­gun­gen statt­fin­den kann.

Ein zen­tra­les Anlie­gen der ZiAB ist es, den Dia­log zwi­schen Behör­den, Betrei­ber­or­ga­ni­sa­tio­nen, Zivil­ge­sell­schaft und Asyl­su­chen­den zu för­dern und so zu einem respekt­vol­len und kon­struk­ti­ven Mit­ein­an­der bei­zu­tra­gen. Gleich­zei­tig enga­giert sich die ZiAB für men­schen­wür­di­ge Unter­brin­gungs­be­din­gun­gen, zugäng­li­che Stand­or­te, offe­ne Besuchs­mög­lich­kei­ten und ver­bind­li­che Stan­dards für den Ein­be­zug von Freiwilligen.

Die ZiAB war seit ihrer Grün­dung im Jahr 2015 der Schwei­ze­ri­schen Beob­ach­tungs­stel­le für Asyl und Aus­län­der­recht (SBAA) als unab­hän­gi­ges Pro­jekt ange­glie­dert. Seit Anfang 2026 ist die Platt­form Teil der Ver­eins­struk­tur der SBAA und wird durch Chia­ra Bug­mann geleitet. 

Die Netz­werk­ar­beit der ZiAB ergänzt die recht­li­che Doku­men­ta­ti­on der SBAA und trägt dazu bei, Ent­wick­lun­gen früh­zei­tig sicht­bar zu machen und gemein­sam in die fach­li­che und poli­ti­sche Dis­kus­si­on ein­zu­brin­gen. So ent­steht eine stär­ker ver­netz­te und sicht­ba­re zivil­ge­sell­schaft­li­che Stim­me im Asyl und Ausländerrecht.