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Besonders verletzliche Personen im Dublin-System: Das Beispiel Italien

©Fabio Hauser

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Kinder und Jugendliche auf der Flucht

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KINDER HABEN RECHTE

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Fall 301 03.06.2016

Die Schweizer Behörden zwingen einem Iraker die syrische Staatsangehörigkeit auf
Der in Syrien geborene «Nuri» verliess sein Heimatland in jungen Jahren und lebte bis zu seinem Asylgesuch im Irak. In der Schweiz wurde der Iraker als Flüchtling anerkannt. Aufgrund der Heirat mit einer Syrerin wurde ihm von den Schweizer Behörden gegen seinen Willen die syrische Nationalität aufgebrummt und der Flüchtlingsstatus entzogen.
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Fall 296 08.04.2016

Widerruf der Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung nach Sri Lanka
«Amal» reiste mit einem Visum zur Heiratsvorbereitung in die Schweiz ein und heiratete eine Schweizerin, woraufhin er eine Aufenthaltsbewilligung bekam. Er fühlte sich emotional und sexuell zu Frauen hingezogen, aber auch zu Männern. Nach knapp 3 Jahren haben sich die Ehepartner getrennt und «Amal» bekannte sich darauffolgend zu seiner Homosexualität. Auf Grund zu kurzer tatsächlich gelebter Ehe und angeblich fehlender Integration wurde die Aufenthaltsbewilligung von Amal widerrufen.
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Fall 295 05.04.2016

Wegweisung einer Mutter und ihren drei Töchtern nach Guinea trotz drohender Zwangsverheiratung und Beschneidung der Mädchen
Die schwangere «Sanou» flieht mit ihren beiden Töchtern aus Guinea um sie vor einer Genitalverstümmelung und Zwangsheirat zu schützen. In der Schweiz wird ihr Asylgesuch abgelehnt, mit der Begründung, dass in Guinea sowohl die Beschneidung als auch die Zwangsheirat gesetzlich verboten sind und der Staat gemäss Behörden somit genügend Schutz bietet.
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Position:   Newsarchiv

16.11.2018

Entzug einer gelungenen Integration

Wie Tele-Bärn berichtet, musste der 27-jährige Solomon aus Eritrea dreieinhalb Jahre auf seinen Asylentscheid warten. Jetzt wurde sein Antrag abgelehnt. In der Zwischenzeit hat er sich in der Schweiz eine Existenz aufgebaut: Solomon spricht Deutsch, arbeitet bei Burger King, finanziert sich seine eigene Wohnung, hat Freunde gefunden und bezahlt Steuern. Aufgrund des negativen Asylentscheides verli[mehr]


15.11.2018

Ehrung für eine Frau und Heldin des Alltags

Der diesjährige Preis für Freiheit und Menschenrechte geht an „Nosotras Aargau“. Gründerin Ligia Vogt nahm am Dienstagabend im Rathaus in Bern sichtlich bewegt die Auszeichnung entgegen.  Der 2005 gegründete Verein arbeitet mit Migrantinnen und deren Familien, die sich in der Schweiz integrieren wollen. Ein Schwerpunkt bildet die Arbeit mit Frauen, die Opfer von häuslicher Gewalt oder sexu[mehr]


08.11.2018

Praktikumsstelle frei ab 1. März!

Die SBAA sucht ab 1. März eine/n neue/n Praktikanten/in. Bewerbungen können bis am 1. Dezember elektronisch eingereicht werden. [mehr]


02.11.2018

Nein zur Selbstbestimmungs-Initiative

Im PDF finden Sie Fragen und Antworten zur sog. Selbstbestimmungs-Initiative. Die SBAA ist Teil von Schutzfaktor M, der Allianz der Zivilgesellschaft gegen die Selbstbeschneidungsinitiative. [mehr]


29.10.2018

Kinderrechte werden weiterhin nicht vorrangig behandelt

Aufgrund harscher Kritik der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates hat der Bundesrat der Ausschaffungshaft von unter 15-Jährigen nun endgültig den Riegel geschoben. In einigen Kantonen wurden Kinder, die das 15. Lebensjahr noch nicht erreicht hatten, zusammen mit ihren Eltern in Ausschaffungshaft genommen. Der Bundesrat zwingt diese Kantone nun, Alternativen zu finden, da es für diese [mehr]


24.10.2018

Der SBAA Newsletter 3/18 ist da!

Thematisiert werden u.a. ein Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichts sowie die Aufhebung der vorläufigen Aufnahme von EritreerInnen. [mehr]


17.10.2018

SEM vergibt Mandate für Beratung und Rechtsvertretung in den Bundesasylzentren

Wir freuen uns, dass den Hilfswerken Caritas Schweiz, Berner Rechtsberatungsstelle für Menschen in Not, Schweizerisches Arbeiterhilfswerk, SOS Ticino und HEKS das Mandat für diese äusserst herausfordernde Aufgabe vergeben wurde. Stossend an der Medienmitteilung des Bundes ist jedoch, dass nicht die sozialen und fachlichen Kompetenzen der Rechtsberatungsstellen im Zentrum stehen, sondern explizit[mehr]


15.10.2018

Nein zur Selbstbestimmungsinitiative der SVP

Die Selbstbestimmungsinitiative (SBI) der SVP, über die am 25. November abgestimmt wird, will einen Vorrang der schweizerischen Bundesverfassung (BV) gegenüber dem Völkerrecht. Ausgenommen davon ist das zwingende Völkerrecht (u.a. Folterverbot), wobei umstritten ist, was letztendlich unter das zwingende Völkerrecht fällt. Die Initiative bringt jedoch nicht wie sie suggeriert mehr Selbstbestimmung,[mehr]


10.10.2018

Bundesverwaltungsgericht verweigert türkischem Kurden Asyl

Aufgrund einer vagen Vermutung einer direkten oder indirekten Unterstützung einer Untergruppe der PKK wird ein türkischer Staatsangehöriger kurdischer Ethnie als asylunwürdig eingestuft und sein Asylgesuch abgelehnt. Dem Betroffenen wurde aufgrund einer unzulässigen Rückschiebung eine vorläufige Aufnahme gewährt. Dieser Entscheid des Staatssekretariats für Migration (SEM) wurde nun vom Bundesverwa[mehr]


27.09.2018

"Sprachlos" – WortkünstlerInnen performten vor grossem Publikum Migrationsgeschichten

Kreativ, pointiert und humorvoll brachten die WortkünstlerInnen Renato Kaiser, Fatima Moumouni, Daniela Dill und Meloe Gennai Migrationsgeschichten von Menschen in der Schweiz und ihre teilweise absurden Erfahrungen mit dem Migrationsrecht vor über 250 ZuschauerInnen auf die Bühne. Als Quelle dienten ihnen die von der SBAA dokumentierten Fälle. Fatima Moumouni fehlten nach ihrer rasanten, dich[mehr]


08.08.2018

Stellungnahme zur Medienmitteillung des Bundesrates: Schutz für gewaltbetroffene Migrantinnen noch bei weitem nicht genügend

Der Bundesrat skizziert in seiner Medienmitteilung vom 04.07.2018, eine positive Bilanz der Gesetzesänderung von 2012 für die von Gewalt betroffenen Frauen. Aber wie weit wir von einem menschlichen und umfassenden Schutz für gewaltbetroffene Migrantinnen immer noch entfernt sind, wird klar, wenn man die behördliche Auslegung des Gewaltbegriffs und die damit verbundene „notwendige“ Intensität ansi[mehr]


01.06.2018

Der SBAA Newsletter 2/18 ist da!

Gleich drei Motionen befassen sich in der Sommersession 2018 mit der Reiseerlaubnis von vorläufig aufgenommen Personen und anerkannten Flüchtlingen. Es geht dabei um radikale Reiseverbote. Laura Tommila, Geschäftsleiterin Fach- und Koordinationsstelle ZiAB, zeigt auf, weshalb zivilgesellschaftliches Engagement in Bundesasylzentren unverzichtbar ist. Mit „Einspruch! – Spoken Word performt Mig[mehr]


09.01.2018

"Familienleben - (k)ein Menschenrecht" - Hürden für den Nachzug und den Verbleib in der Schweiz

Der Fachbericht 2017 der Schweizerischen Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht (SBAA) ist da![mehr]


05.07.2017

Newsletter SBAA 2/2017

Fokus medizinische DNA-Tests im Asyl- und Ausländerrecht: Wann und wie dürfen Behörden medizinische Tests bei Gesuchen um Familiennachzug anordnen?[mehr]


17.01.2017

Eritrea im Fokus

Knapp 650 Beschwerden beim Bundesverwaltungsgericht hängig - Warten auf den Grundsatzentscheid[mehr]


06.11.2015

Gelebtes und vorbildliches zivilgesellschaftliches Engagement: Riace: Eine «Città Futura»

Seit über 15 Jahren bietet die kalabresische Gemeinde Riace im Rahmen des Projekts Città Futura Flüchtlingen Unterkunft und Arbeit. Im Gegenzug helfen die ImmigrantInnen bei der Olivenernte, hüten Kinder und pflegen ältere Menschen. Auf diese Weise entsteht eine Win-win-Situation, in der ImmigrantInnen Geld verdienen können und gleichzeitig das entvölkerte Dorf wiederbeleben. Mit seinem Projekt mö[mehr]


28.08.2015

Medienmitteilung zur Gründung der Plattform "Zivilgesellschaft in Asyl-Bundeszentren" ZiAB

Am Mittwoch wurde die Plattform "Zivilgesellschaft in Asyl-Bundeszentren" ZiAB in Bern gegründet. Die Plattform ist ein Netzwerk von Organisationen und im Asylbereich engagierten Einzelpersonen und bezweckt die Vernetzung dieser Personen und Organisationen in und um die entstehenden Bundeszentren. Die Plattform will so den Einbezug der Zivilbevölkerung stärken und eine konstruk[mehr]


23.07.2015

Neustrukturierung des Asylbereichs

Im Zuge der Neustrukturierung des Asylbereichs sollen die Asylverfahren beschleunigt und mehrheitlich in Zentren des Bundes durchgeführt werden. Das gesamte Verfahren soll künftig nur noch 140 Tage dauern, einschliesslich Beschwerdeverfahren. Die Asylsuchenden werden sich während dem ganzen Verfahren in dem Bundeszentrum aufhalten. Trotz des hohen Tempos und der kurzen Beschwerdefristen sollen die[mehr]


20.05.2014

Ein Asylverfahren « à deux vitesses »

Bern – Genf – St. Gallen, 20. Mai 2014. In ihrem zweiten gemeinsamen Fachbericht kommen die drei Beobachtungsstellen für Asyl- und Ausländerrecht zum bedauerlichen Schluss, dass die durch das Bundesamt für Migration festgelegten Priorisierungen zu erheblichen Unterschieden in der Behandlung von Asylgesuchen führen. Einerseits diejenigen, die a priori als aussichtslos betrachtet und teilweise in we[mehr]


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