Eine breite Allianz von Kinder- und Jugendorganisationen sowie weiteren Nichtregierungsorganisationen – darunter auch die SBAA und ZiAB – ruft dazu auf, die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» am 14. Juni 2026 abzulehnen. Die Initiative gefährde zentrale Kinderrechte und könne weitreichende Einschränkungen im Asyl- und Migrationsbereich nach sich ziehen.
Kritisiert werden insbesondere mögliche Verschärfungen beim Familiennachzug, im Asylbereich sowie bei Aufenthaltsrechten. Diese könnten dazu führen, dass Kinder von ihren Eltern getrennt werden oder in unsicheren Situationen verbleiben müssen. Zudem warnen die unterzeichnenden Organisationen davor, dass die Initiative langfristig sogar die Kündigung der UN-Kinderrechtskonvention zur Folge haben könnte.
Die Allianz betont, dass Kinderrechte universell gelten und nicht von Bevölkerungszahlen abhängig gemacht werden dürfen. Die UN-Kinderrechtskonvention bilde einen zentralen Schutzrahmen für das Kindeswohl, das Recht auf Familie, Bildung und Schutz vor Diskriminierung – auch und gerade für geflüchtete Kinder und Jugendliche.
Hier gehts zur gemeinsamen Medienmitteilung vom 04. Mai 2026.