Podi­ums­dis­kus­si­on: Trau­ma

Die SBAA orga­ni­siert am 30. Okto­ber um 19 Uhr eine Podi­ums­dis­kus­si­on zur Bedeu­tung von Trau­ma für geflüch­te­te Men­schen im Asyl­ver­fah­ren und im All­tag.

Men­schen auf der Flucht lei­den unter psy­chi­schem Stress. Sie haben Krie­ge erlebt, Fol­ter, Gewalt, die Tren­nung von Ange­hö­ri­gen, gefähr­li­che Flucht­we­ge… Der All­tag im neu­en Land birgt für trau­ma­ti­sier­te Frau­en, Män­ner und Kin­der viel Unge­wiss­heit und hohe Hür­den. Wer ein Asyl­ge­such stellt, muss sei­ne Flucht­grün­de detail­liert, logisch und glaub­haft erzäh­len – denn „ohne Glaub­haf­tig­keit kein Asyl“. Aber gera­de das Kri­te­ri­um der Glaub­haf­tig­keit benach­tei­ligt ver­letz­li­che Per­so­nen.

Auf dem Podi­um wird den Fra­gen nach­ge­gan­gen, wel­che Aus­wir­kun­gen Trau­ma­ta haben, wie den Bedürf­nis­sen von trau­ma­ti­sier­ten Per­so­nen in Ver­fah­ren und Inte­gra­ti­on Rech­nung getra­gen wird und wel­che Ver­än­de­run­gen not­wen­dig sind.

Input­re­fe­rat
Fran­zis­ka Mül­ler lic. rer. soc., Inter­face Poli­tik­stu­di­en, Luzern

Podi­um
Dr. phil. Caro­la Smo­len­ski, Ambu­la­to­ri­um für Fol­ter- und Kriegs­op­fer SRK Bern
Lau­ra Ros­si, Anwäl­tin, spe­zia­li­siert auf Asyl­recht
Tho­mas Seges­sen­mann, Staats­se­kre­ta­ri­at für Migra­ti­on (SEM)
Mode­ra­ti­on: Rita Jost, Jour­na­lis­tin

Wann: Mitt­woch, 30. Okto­ber 2019, 19.00 – 20.30 Uhr
Wo: Kon­gress­zen­trum Kreuz, Saal Hod­ler, 1. UG, Zeug­haus­gas­se 41, 3011 Bern (7 Min. zu Fuss vom Bahn­hof Bern)

Spra­chen: Deutsch und Fran­zö­sisch mit Simul­tan­über­set­zung