Appell: Unter­stüt­zung für Gewalt­be­trof­fe­ne bei Tat­ort Aus­land

Die SBAA hat den von FIZ und Terre des Femmes initi­ier­ten Appell an Bund und Kan­to­ne mit­un­ter­zeich­net.

Gemein­sam mit FIZ, Terre des Femmes Schweiz und wei­te­ren 106 Orga­ni­sa­tio­nen, Fach­stel­len, kirch­li­chen Insti­tu­tio­nen und Par­tei­en for­dert die SBAA vom Bund und den Kan­to­nen für ALLE Gewalt­be­trof­fe­nen das Recht und den Zugang zu spe­zia­li­sier­ter Unter­stüt­zung ab Ankunft in der Schweiz – unab­hän­gig von Tat­ort und Auf­ent­halts­sta­tus. Der Appell wur­de heu­te an die zustän­di­gen Behör­den ver­sandt.

In sei­ner Medi­en­mit­tei­lung vom 16. Okto­ber 2019 hat sich der Bun­des­rat anläss­lich der Publi­ka­ti­on der Berich­te des Bun­des sowie der Stu­die der Kan­to­ne zur Situa­ti­on geflüch­te­ter Frau­en in der Schweiz auch zur bestehen­den Lücke in der Unter­stüt­zung bei Gewalt mit Tat­ort Aus­land geäus­sert. Er kün­digt dort an, Lösun­gen aus­schliess­lich für Frau­en und Mäd­chen mit Blei­be­recht zu suchen. Dies wür­de bedeu­ten, dass wei­ter­hin Tau­sen­den von geflüch­te­ten Men­schen, Migrant*innen und Sans-Papiers, die im Aus­land Gewalt erlebt haben, die so nöti­ge Hil­fe ver­wehrt wür­de.