Neu­er Fall auf Daten­bank

Fall 325: «Birin­dar» droht die Gefahr von Ket­ten­ab­schie­bung, da alle Instan­zen ent­schie­den, dass das Dub­lin Ver­fah­ren kein Revi­si­ons­recht vor­se­he.

«Birin­dar» reis­te Ende 2016 in die Schweiz ein und stell­te ein Asyl­ge­such, da er in der Tür­kei unbe­grün­det als ter­ro­ris­ti­scher Kur­de ver­däch­tigt wur­de. In der Befra­gung mach­te er gel­tend, dass er zwi­schen 2001 und 2015 in Deutsch­land leb­te, bevor er sei­ne Auf­ent­halts­be­wil­li­gung ver­lor. Das SEM Stell­te eine Dub­lin-Zustän­dig­keits­an­fra­ge an die Deut­schen Behör­den. Die­se bejah­ten zuerst, mach­ten kurz dar­auf gel­tend, bei der Zustim­mung sei ein Feh­ler unter­lau­fen. Das SEM und das BVGer stell­ten fest, dass das Dub­lin Ver­fah­ren kein Revi­si­ons­recht vor­se­he. «Birin­dars» Asyl­ge­such wur­de abge­lehnt und er muss­te die Schweiz ver­las­sen.

 

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