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06.11.2015

Gelebtes und vorbildliches zivilgesellschaftliches Engagement: Riace: Eine «Città Futura»


Seit über 15 Jahren bietet die kalabresische Gemeinde Riace im Rahmen des Projekts Città Futura Flüchtlingen Unterkunft und Arbeit. Im Gegenzug helfen die ImmigrantInnen bei der Olivenernte, hüten Kinder und pflegen ältere Menschen. Auf diese Weise entsteht eine Win-win-Situation, in der ImmigrantInnen Geld verdienen können und gleichzeitig das entvölkerte Dorf wiederbeleben. Mit seinem Projekt möchte Domenico Lucano den Flüchtlingen «ein Dach über dem Kopf und Hoffnung geben». Für dieses Engagement erhält er den diesjährigen Preis für Freiheit und Menschenrechte. Die gleichnamige Stiftung vergibt ihre Auszeichnung seit 1973 alle zwei Jahre.

 

«Wir sollten uns auf die Integration der Flüchtlinge konzentrieren»

Domenico Lucano ist Bürgermeister der Gemeinde Riace, die freiwillig Flüchtlinge aufnimmt. Nun ehrt ihn Stiftung für Freiheit und Menschenrechte. Domeico Lucano hat sich vor über 10 Jahren bereits für Flüchtlinge engagiert, angefangen habe alles mit einem Boot voller kurdischer Flüchtlinge. Seine Leistung ist es, dass er die abwehrende Grundhaltung durch eine empfangende ersetzt hat, darüber sprach er auch im Interview mit dem Bund vom 06. November, zwei Tage nachdem ihm die Stiftung für Freiheit und Menschenrechte den Preis verliehen hatte und einen Tag nachdem ein Austausch mit der Zivilbevölkerung stattgefunden hatte.

 

 

Zum Interview


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